Gefallene - Gefallene des 2. Weltkriegs aus Raesfeld

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Gefallene

Gefallene II. WK
Ehrenmal auf den Friedhof in Raesfeld
Gefallene des II. Weltkriegs
Seit einiger Zeit diskutieren die Familienforscher im Heimatverein Raesfeld über dieses Thema. Der Anstoß zu diesem Projekt kam aus der Gruppe. Grund dafür war die Feststellung, dass die bisherigen Nachweise in Raesfeld mit 200 – 300 Verstorbenen unterschiedlich vollständig bzw. unvollständig sind.

Als Quellen sind bekannt: Veröffentlichungen in den Kreisheimatkalendern der 1950er Jahre, das Ehrenbuch in der Pfarrkirche St. Martin, die Chronik „Raesfeld 1914-1948“ von Martin Drescher, das Kriegerehrenmal auf dem Raesfelder Friedhof mit den Namenstafeln der Kriegstoten, Totenzettel der einzelnen Gefallenen, Feldpostbriefe bzw. persönliche Schreiben der Soldaten an die Angehörigen, Schreiben von Vorgesetzten und Kameraden von Gefallenen an die Angehörigen und Berichte sowie Fotos über Bestattungen von gefallenen Soldaten.

Ziel des Projektes ist es, die bekannten Quellen miteinander zu vergleichen, sie nach Möglichkeit zu vervollständigen um Informationen und Daten, die erst nach deren Erscheinen bekannt geworden sind und sie mit Abschluss des Projektes in einer neuen, zeitgemäßen Form z.B. im Internet zu veröffentlichen. Damit könnten die Informationen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Ausdrücklich einbezogen werden sollen Informationen über im Zusammenhang mit dem Krieg zivile Verstorbene aus der Gemeinde Raesfeld sowie Gefallene Angehörige und zivile Verstorbene von Flüchtlingsfamilien, die nach dem Krieg in Raesfeld eine neue Heimat gefunden haben.

Hierzu gibt es verschiedene Quellen:
Zum einen die Online-Gräbersuche des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge, die Namenstafeln auf dem Kriegerehrenmal auf dem Raesfelder Friedhof, Feldpostbriefe, Totenzettel und …
Diese Arbeit ist noch lange nicht abgeschlossen, da wir auf die Mithilfe externer Stellen angewiesen sind. Im nächsten Schritt sollen zu möglichst vielen Opfern Geschichten, Briefe, Fotos oder Erinnerungen gesammelt und zusammengetragen werden. Einige der Hinterbliebenen haben uns schon Material zur Verfügung gestellt, wofür wir sehr dankbar sind.

Wenn Sie weitere Informationen oder Belege aus Ihrer Familie haben, wären wir für eine kurzfristige Ausleihe oder Kopien dankbar. Ansprechpartner ist Karl-Heinz Tünte, Tel. 02865 7466, Email: genealogie[at]heimatverein-raesfeld[dot]de
Gefallene des II. Weltkriegs
"Das ist eine Mammutaufgabe“, so heißt es aus dem Kreis der Genealogen. „Zunächst geht es darum, alle Quellen zu erfassen, sie inhaltlich zu vergleichen, sie um heute bekannte Informationen zu ergänzen usw. Das ist heute, mehr als 70 Jahre nach dem Krieg, nicht ganz einfach.“

Die Familienforscher sind sich darüber im Klaren, dass sie ein sehr anspruchsvolles Projekt vor sich haben. Sie hoffen auf Unterstützung aus der Bevölkerung. Hilfreich wäre es, wenn betroffene Familien, die noch über entsprechende persönliche Unterlagen verfügen, das Projekt unterstützen. Das, so glauben die Genealogen, dürfte zumindest emotional solange Zeit nach dem Krieg für die Familienangehörigen der Kriegstoten heute einfacher sein. Eine große Hilfe könnte es sein, den Familienforschern im Heimatverein solche Unterlagen vorübergehend auszuleihen. Das können Fotos der Gefallenen sein. Auch Briefe, alte Urkunden oder sonstige Unterlagen, die geeignet sind, die Gesamtsituation der Kriegstoten der Gemeinde Raesfeld zu ergänzen. Selbstverständlich garantieren die Familienforscher im Heimatverein, dass solche Unterlagen unversehrt wieder zurückgegeben werden. "So könnte dieses Projekt zu einem von vielen Bürgern der Gemeinde Raesfeld akzeptierten, mitgetragenen und bewusst unterstützten Ziel für alle Bürger werden".

Am letzten Samstag im Januar des Jahres 2015, dem 31.01.2015, trafen sich die Genealogen wieder um 14:00 Uhr im Museum am Schloss. Seither stehen die folgenden Aktivitäten an: Sammlung von Unterlagen, persönliche Kontaktaufnahme mit den Familien, Auswerten der Quellen, Zusammenstellung von Beiträgen, Veröffentlichung von ersten Bausteinen auf der Internetseite des Heimatvereins Raesfeld. 

Ein gutes Beispiel für das Vorhaben findet sich unter www.hapixbeck.de, wo Christian Topp über Gefallene des 1. Weltkrieges aus Havixbeck informiert. Wer weitere Einzelheiten erfahren oder das Projekt unterstützen möchte, wende sich bitte an Martha Eming, Tel. 8417 oder Karl-Heinz Tünte, Tel. 7466 in Raesfeld. Auch konstruktive kritische Beiträge sind erwünscht.
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