Johann Hinzelmann - Gefallene des 2. Weltkriegs aus Raesfeld

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Johann Hinzelmann

Gefallene II. WK > H
Name:Hinzelmann
Vorname(n):Johann (Hans)
geboren am:23.03.1914
in:Raesfeld
gestorben:19.05.1941
in:HVPl.San.1/83 m. El Adem
letzte Ruhestätte:Kriegsgräberstätte in Tobruk (Libyen)
Gedenkstätte:Friedhof Raesfeld
Dienstgrad:Feldwebel
Beruf:

Eltern:
Im Jahre 1911 gelangte Tobruk im Rahmen des Italienisch-Türkischen Krieges an Italien. Als einziger Tiefseehafen zwischen Tripolis und Alexandria war Tobruk von der italienischen Kolonialmacht zu einer riesigen Festung ausgebaut worden. Diese bestand aus einem rund 50 Kilometer langem Gürtel aus Unterständen, Schützengräben und MG-Stellungen, der sich in 15 Kilometern Entfernung um die 2000 Einwohner zählende Stadt zog.

Die Belagerung von Tobruk war eine Auseinandersetzung zwischen den Achsenmächten und den Alliierten während des Afrikafeldzugs. Sie dauerte – vom Beginn der Belagerung der Stadt Tobruk durch eine italienisch-deutsche Armee unter dem Kommando von Erwin Rommel am 11. April bis zum Entsatz der Stadt im Rahmen der Operation Crusader durch die alliierte 8. Armee am 27. November 1941 – insgesamt 230 Tage.

In Tobruk steht auf einer Anhöhe über der Stadt das zentrale deutsche Kriegerdenkmal für die in Libyen gefallenen deutschen Soldaten. Es ist ein quadratischer Bau von 40 mal 40 Metern mit vier Rundtürmen an den Ecken. In ihn wurden 6.026 Soldaten umgebettet.

Die Sanitätskompanie 2/33 wurde im Frühjahr 1941 nach Nordafrika verlegt. Im Mai wird ihr Hauptverbandsplatz 12 km westlich von Tobruk beschrieben. Im September 1941 ist sie am südlichsten Punkt der Umgehungsstraße von Tobruk in den festen Gebäuden des Flugplatzes El Adem untergebracht und unterhält dort 300 Betten als Ortslazarett. Zunächst wurden dort hauptsächlich Krankheiten wie Diphtherie, Gelbsucht und Ruhr behandelt. In Erwartung eines englischen Großangriffs wurde die Kapazität auf 600 Betten erhöht und chirurgisch ausgerichtet.
Hans Hinzelmann
Hans Hinzelmann
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