Bernard Mümken - Gefallene des 2. Weltkriegs aus Raesfeld

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Bernard Mümken

Gefallene II. WK > L - Na
Name:Mümken
Vorname(n):Bernard
geboren am:24.06.1925
in:Raesfeld
gestorben:29./30.07.1944
in:Sanko 2/320 Kobuska Vecke
Krs.Tighina, Bessarabien,
östl. Kriegschauplatz
letzte Ruhestätte:Kischinew / Chisinau, Moldawien
Grablage:
Block 14 - Unter den Unbekannten
Gedenkstätte:Friedhof Raesfeld
Dienstgrad:Grenadier
Beruf:Holzschuhmacher
Eltern:Heinrich Mümken und
Elisabeth geb. Wilger.
Bruder von Alois Josef und Johann.
Bernard Mümken
Bernard Mümken, ein Bruder von Johann und Josef Mümken, wurde im Januar 1943 zum Reichsarbeitsdienst eingezogen und im Sommer 1943 entlassen.

Am 12. Oktober 1943 wurde er zur Wehrmacht nach Herford einberufen. Im Dezember 1943 wurde die Truppe nach Dänemark verlegt und kam Ende Mai 1944 nach Russland zum Fronteinsatz.

Bei den Kämpfen am unteren Dnester in Bessarabien (Rumänien) verlor er am 30. Juli 1944 sein Leben. Als er "Posten" stand, wurde er in der Brust von einem Granatsplitter getroffen. Auf dem Hauptverbandsplatz in Kobuska-Veche verstarb er.

VolksbundBernard Mümken (Bernhard Münken) ruht auf der Kriegsgräberstätte in Kischinew / Chisinau (Moldawien).
Grablage: Endgrablage: Block 14 - Unter den Unbekannten
Bei den Umbettungsarbeiten in seinem ursprünglichen Grablageort konnte er nicht zweifelsfrei identifiziert werden, so dass er als ''unbekannter Soldat'' auf dem Friedhof Kischinew / Chisinau bestattet worden ist.
Der Name und die persönlichen Daten von Bernard Mümken sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet.

Auf dem Staatsgebiet der Republik Moldau sind im Zweiten Weltkrieg sehr viele deutsche Soldaten gefallen und in Gefangenschaft gestorben. Verlässliche Zahlen liegen nicht vor. Besonders im Raum Chisinau und am unteren Dnjestr gab es heftige Gefechte. Ordnungsgemäße Bestattungen durch die Wehrmacht waren kaum möglich, so dass der Volksbund bis heute noch im ganzen Land nach Feldgräbern sucht. Mit dem Inkrafttreten des deutsch-moldauischen Kriegsgräberabkommens im Mai 1997 wurde die rechtliche Grundlage geschaffen, diesen Sammelfriedhof am nördlichen Stadtrand der Hauptstadt Chisinau, auf dem Gebiet der Gemeinde Gratiesti, zu errichten. Mit diesem Vertrag soll die Erhaltung und Pflege der im Hoheitsgebiet der Republik Moldau liegenden deutschen Kriegsgräber in würdiger Weise und gemäß den Bestimmungen des geltenden humanitären Völkerrechts sichergestellt werden. 



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