Wilhelm Fiedler - Gefallene des 2. Weltkriegs aus Raesfeld

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Wilhelm Fiedler

Vertriebene > A - K
Name:Fiedler
Vorname(n):Wilhelm Hermann
geboren am:27.01.1907
in:Liebau, Landeshut
gestorben:11.04.1945
in:Kriegsgefangenenlager V in Tangarog, Lazarett Lag. II
Gedenkstätte:Kriegsgräberstätte Apscheronsk
Gedenken:Name auf einer Natursteinstele
Dienstgrad:Gefreiter
Beruf:
Straßenbauarbeiter
Ehefrau:Maria geb. Frömel

Der Friedhof im Gebiet Krasnodar/Russland, in den westlichen Ausläufern des Kaukasus, liegt zwölf Kilometer vom Ort Apscheronsk entfernt.

Im Kampfgebiet zwischen Rostow am Don und dem Hochgebirge starben zwischen Sommer 1942 und Herbst 1943 etwa 130 000 deutsche Soldaten. 

Taganrog wurde am 17. Oktober 1941 von deutschen Truppen im Rahmen der Offensive der Heeresgruppen A und B besetzt. Im Herbst 1942 befand sich dort das Hauptquartier des VIII. Fliegerkorps der Luftwaffe unter General Wolfram von Richthofen. 

Dieses sollte den Nachschub für die ab November 1942 in Stalingrad eingekesselten deutschen Truppen steuern, was jedoch nur unzureichend gelang. Während der Sommeroffensive der Roten Armee 1943 und des deutschen Rückzugs aus dem Kaukasus in den Kuban-Brückenkopf wurde die Stadt am 31. August 1943 von sowjetischen Truppen befreit. 

Zuvor hatten SS-Einsatzgruppen die jüdische Bevölkerung Taganrogs ermordet und viele Einwohner als Zwangsarbeiter nach Deutschland verschleppt. Die sowjetischen Truppen stießen nach der Eroberung auf eine verwüstete, menschenleere Stadt voller Leichen. Darüber hinaus hatte Taganrog umfangreiche Schäden erlitten.

In der Stadt wurde ab September 1943 das Kriegsgefangenenlager 356 für deutsche Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs eingerichtet.

Quelle: Wikipedia
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